Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (türkis, links)
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde zu Ehren Kaiser Wilhelms I. erbaut und am 1. September 1895 eingeweiht. Der ursprüngliche Kirchenbau entstand nach den Entwürfen des Architekten Franz Schwechten. Nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieb die Ruine des alten Turms als Mahnmal erhalten. Zwischen 1959 und 1961 entstand neben der Ruine ein moderner Neubau nach den Plänen des Architekten Egon Eiermann. Heute gehört die Gedächtniskirche zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins.
Siegessäule (orange, mittig)
Die Berliner Siegessäule wurde zwischen 1864 und 1873 nach einem Entwurf von Heinrich Strack als Nationaldenkmal errichtet. Sie erinnert an die Einigungskriege des 19. Jahrhunderts und befindet sich heute auf dem Großen Stern mitten im Tiergarten. Ursprünglich stand die 67 Meter hohe Säule auf dem Königsplatz und wurde während der Zeit des „Dritten Reichs“ an ihren heutigen Standort versetzt. Die vergoldete Viktoria auf der Spitze, im Volksmund „Goldelse“ genannt, wurde von Friedrich Drake geschaffen und symbolisiert den Sieg in der römischen Mythologie.
Kurfürstendamm (weiß, oben-mittig)
Der Kurfürstendamm, oft einfach „Ku’damm“ genannt, ist Berlins bekannteste Einkaufs- und Flaniermeile. Die Straße befindet sich im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und ist besonders für ihre exklusiven Geschäfte, Hotels, Restaurants und Cafés bekannt. Als offizieller Eröffnungstag des Boulevards gilt der 5. Mai 1886, als die erste Dampfstraßenbahn den Zoologischen Garten erreichte. Ursprünglich als elegante Wohngegend geplant, entwickelte sich der Kurfürstendamm schnell zu einem bedeutenden Kauf- und Kulturzentrum. In den 1920er Jahren wurde der Boulevard zum Symbol der „Goldenen Zwanziger“.
Brandenburger Tor (weiß, mittig)
Das Brandenburger Tor wurde zwischen 1789 und 1793 nach den Entwürfen von Carl Gotthard Langhans erbaut. Das frühklassizistische Triumphtor befindet sich im Berliner Bezirk Mitte am Pariser Platz und ist das einzig erhaltene von einst 18 Berliner Stadttoren. Inspiriert von antiken griechischen und römischen Bauwerken, gilt das Tor heute als eines der bedeutendsten Wahrzeichen Deutschlands. Bekrönt wird es von der Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria, die symbolisch den Frieden in die Stadt bringt. Während des Kalten Krieges stand das Brandenburger Tor direkt an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und wurde zu einem Symbol der deutschen Teilung und Wiedervereinigung.
Berliner Funkturm (lila, rechts)
Der Berliner Funkturm wurde von dem Architekten Heinrich Straumer entworfen und 1926 eröffnet. Der 146,7 Meter hohe Stahlfachwerkturm befindet sich auf dem Messegelände im Berliner Stadtteil Westend. Ursprünglich diente der Funkturm für Hörfunk- und Fernsehsendungen, verlor jedoch ab den 1980er Jahren zunehmend an technischer Bedeutung. Heute steht er unter Denkmalschutz und ist vor allem als Wahrzeichen, Aussichtsturm und Restaurant bekannt.