Französischer Dom am Gendarmenmarkt (links)
Der Französische Dom am Gendarmenmarkt wurde zwischen 1780 und 1785 im Auftrag Friedrichs II. nach Plänen von Carl von Gontard erbaut. Der markante Kuppelturm ergänzt die Französische Friedrichstadtkirche und bildet gemeinsam mit dem Deutschen Dom und dem Konzerthaus das berühmte Ensemble des Gendarmenmarkts. Der Französische Dom erinnert an die französischen Hugenotten, die einst in Preußen Zuflucht fanden. Heute beherbergt das Gebäude das Hugenottenmuseum sowie eine Aussichtsplattform mit Blick über die Berliner Innenstadt.
Konzerthaus am Gendarmenmarkt (rechts)
Das heutige Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt wurde zwischen 1818 und 1821 nach den Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel im Stil des Klassizismus errichtet. Ursprünglich diente das Gebäude als Königliches Schauspielhaus, bevor es später zum Konzerthaus umgebaut wurde. Nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg erfolgte zwischen 1976 und 1984 der fast originalgetreuer Wiederaufbau unter Leitung der Architekten Erhard Gieße, Klaus Just und Manfred Prasser. 1994 wurde das Schauspielhaus in Konzerthaus Berlin umbenannt. Gemeinsam mit dem Deutschen und Französischen Dom zählt das Konzerthaus zu den architektonischen Höhepunkten des Gendarmenmarkts und gehört zu den bekanntesten Konzertbühnen Deutschlands.