Berliner Dom (links)
Der Berliner Dom am Lustgarten auf der Museumsinsel wurde zwischen 1894 und 1905 nach den Plänen des Architekten Julius Raschdorff errichtet. Mit seiner imposanten Kuppel, den vier Türmen und der prachtvollen Architektur im Stil der Neorenaissance gehört er zu den bekanntesten Wahrzeichen Berlins. Der Berliner Dom ist die größte evangelische Kirche Deutschlands und dient neben Gottesdiensten auch als Veranstaltungsort für Konzerte und Staatsakte. Besonders beeindruckend sind die Hohenzollerngruft, die kunstvollen Verzierungen im Inneren sowie der Panoramablick von der Domkuppel über die Berliner Innenstadt.
Siegessäule (rechts)
Die Berliner Siegessäule wurde zwischen 1864 und 1873 nach einem Entwurf von Heinrich Strack als Nationaldenkmal errichtet. Sie erinnert an die Einigungskriege des 19. Jahrhunderts und befindet sich heute auf dem Großen Stern mitten im Tiergarten. Ursprünglich stand die 67 Meter hohe Säule auf dem Königsplatz und wurde während der Zeit des „Dritten Reichs“ an ihren heutigen Standort versetzt. Die vergoldete Viktoria auf der Spitze, im Volksmund „Goldelse“ genannt, wurde von Friedrich Drake geschaffen und symbolisiert den Sieg in der römischen Mythologie.