Brandenburger Tor (links)
Das Brandenburger Tor wurde zwischen 1789 und 1793 nach den Entwürfen von Carl Gotthard Langhans erbaut. Das frühklassizistische Triumphtor befindet sich im Berliner Bezirk Mitte am Pariser Platz und ist das einzig erhaltene von einst 18 Berliner Stadttoren. Inspiriert von antiken griechischen und römischen Bauwerken, gilt das Tor heute als eines der bedeutendsten Wahrzeichen Deutschlands. Bekrönt wird es von der Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria, die symbolisch den Frieden in die Stadt bringt. Während des Kalten Krieges stand das Brandenburger Tor direkt an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und wurde zu einem Symbol der deutschen Teilung und Wiedervereinigung.
Holocaust-Mahnmal (rechts)
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, auch Holocaust-Mahnmal genannt, wurde zwischen 2003 und 2005 nach den Entwürfen des Architekten Peter Eisenman errichtet. Feierlich eingeweiht wurde es am 10. Mai 2005. Das Mahnmal liegt in Berlin-Mitte unweit des Brandenburger Tors und erinnert an die rund sechs Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Das Denkmal besteht aus 2711 unterschiedlich hohen Betonstelen, die auf einer Fläche von etwa 19.000 Quadratmetern angeordnet sind. Die labyrinthartige Gestaltung soll Raum für persönliche Gedanken und Erinnerung schaffen. Unter dem Stelenfeld befindet sich zudem ein Informationszentrum, das die Verbrechen der NS-Zeit dokumentiert. Heute zählt das Holocaust-Mahnmal zu den wichtigsten Erinnerungsorten Deutschlands.