Reichstagsgebäude (lila)
Das Reichstagsgebäude wurde zwischen 1884 und 1894 nach den Plänen des Architekten Paul Wallot im Stil der Neorenaissance erbaut. Es befindet sich am Platz der Republik direkt am linken Ufer der Spree. Seit 1999 ist der Reichstag der offizielle Sitz des Deutschen Bundestages. Besonders markant ist die moderne Glaskuppel über dem Plenarsaal, die nach der Wiedervereinigung von Foster + Partners entworfen wurde. Mit seiner beeindruckenden Architektur zählt das Reichstagsgebäude zu den bekanntesten und meistbesuchten Regierungsgebäuden der Welt.
Brandenburger Tor (grün)
Das Brandenburger Tor wurde zwischen 1789 und 1793 nach den Entwürfen von Carl Gotthard Langhans erbaut. Das frühklassizistische Triumphtor befindet sich im Berliner Bezirk Mitte am Pariser Platz und ist das einzig erhaltene von einst 18 Berliner Stadttoren. Inspiriert von antiken griechischen und römischen Bauwerken, gilt das Tor heute als eines der bedeutendsten Wahrzeichen Deutschlands. Bekrönt wird es von der Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria, die symbolisch den Frieden in die Stadt bringt. Während des Kalten Krieges stand das Brandenburger Tor direkt an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und wurde zu einem Symbol der deutschen Teilung und Wiedervereinigung.
Schild „Leaving the American Sector“ (weiß)
Das berühmte Schild „You are leaving the American Sector“ stand am Grenzübergang Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße. Die Aufschrift war in Englisch, Russisch, Französisch und Deutsch zu lesen und markierte die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin. Checkpoint Charlie war zwischen 1961 und 1990 einer der bekanntesten Grenzübergänge der geteilten Stadt und wurde weltweit zu einem Symbol des Kalten Krieges.
Berliner Dom (weiß)
Bauzeit 1894 bis 1905 in Neorenaissance und Neobarock.
Architekt: Julius Raschdorff.