Brandenburger Tor (links)
Das Brandenburger Tor wurde zwischen 1789 und 1793 nach den Entwürfen von Carl Gotthard Langhans erbaut. Das frühklassizistische Triumphtor befindet sich im Berliner Bezirk Mitte am Pariser Platz und ist das einzig erhaltene von einst 18 Berliner Stadttoren. Inspiriert von antiken griechischen und römischen Bauwerken, gilt das Tor heute als eines der bedeutendsten Wahrzeichen Deutschlands. Bekrönt wird es von der Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria, die symbolisch den Frieden in die Stadt bringt. Während des Kalten Krieges stand das Brandenburger Tor direkt an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und wurde zu einem Symbol der deutschen Teilung und Wiedervereinigung.
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (rechts)
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde zu Ehren Kaiser Wilhelms I. erbaut und am 1. September 1895 eingeweiht. Der ursprüngliche Kirchenbau entstand nach den Entwürfen des Architekten Franz Schwechten. Nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieb die Ruine des alten Turms als Mahnmal erhalten. Zwischen 1959 und 1961 entstand neben der Ruine ein moderner Neubau nach den Plänen des Architekten Egon Eiermann. Heute gehört die Gedächtniskirche zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins.