Fernsehturm (rot, links)
Der Berliner Fernsehturm wurde von 1964 bis 1969 nach den Entwürfen der Architekten Hermann Henselmann, Jörg Streitparth, Fritz Dieter, Günter Franke und Werner Ahrendt erbaut. Mit einer Höhe von 368 Metern ist er der höchste Turm Deutschlands und zugleich der sechsthöchste Fernsehturm Europas. Der Fernsehturm befindet sich am Alexanderplatz im Berliner Bezirk Mitte und wurde im Oktober 1969 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR eröffnet. Heute zählt er zu den bekanntesten Wahrzeichen Berlins und ganz Deutschlands.
Brandenburger Tor (schwarz, mittig)
Das Brandenburger Tor wurde zwischen 1789 und 1793 nach den Entwürfen von Carl Gotthard Langhans erbaut. Das frühklassizistische Triumphtor befindet sich im Berliner Bezirk Mitte am Pariser Platz und ist das einzig erhaltene von einst 18 Berliner Stadttoren. Inspiriert von antiken griechischen und römischen Bauwerken, gilt das Tor heute als eines der bedeutendsten Wahrzeichen Deutschlands. Bekrönt wird es von der Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria, die symbolisch den Frieden in die Stadt bringt. Während des Kalten Krieges stand das Brandenburger Tor direkt an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und wurde zu einem Symbol der deutschen Teilung und Wiedervereinigung.
Siegessäule (gold, rechts)
Die Berliner Siegessäule wurde zwischen 1864 und 1873 nach einem Entwurf von Heinrich Strack als Nationaldenkmal errichtet. Sie erinnert an die Einigungskriege des 19. Jahrhunderts und befindet sich heute auf dem Großen Stern mitten im Tiergarten. Ursprünglich stand die 67 Meter hohe Säule auf dem Königsplatz und wurde während der Zeit des „Dritten Reichs“ an ihren heutigen Standort versetzt. Die vergoldete Viktoria auf der Spitze, im Volksmund „Goldelse“ genannt, wurde von Friedrich Drake geschaffen und symbolisiert den Sieg in der römischen Mythologie.